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Kai Neumann
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Zufriedenheit im Leben

Die schlechte Nachricht vorweg: die Zusammenhänge zu erkennen kann auch unglücklich machen!

Der KNOW-WHY Denkweise zufolge funktionieren Überleben und Evolution, indem sich etwas den Gegebenheiten angepasst weiterentwickelt. Fehlen Anpassung bzw. Integration und Weiterentwicklung dauerhaft, ist etwas in seinem Bestehen gefährdet. Viele Lebewesen haben Gefühle bzw. Hormone, um nach Integration und Weiterentwicklung zu streben und entsprechend negative Gefühle, wenn eines von beidem fehlt.

Interessanterweise können wir durch ganz unterschiedliche "Dinge" im Leben die gleichen guten oder schlechten Gefühle erleben. Etwas zu tun kann sich genauso gut anfühlen, wie etwas zu haben oder zu sein. Es kann sich also gleichermaßen gut anfühlen, einen Fallrückzieher beim Fußball einzustudieren, wie eine neue Billig-Jeans zu kaufen oder passiv in einem spannenden Film mit unseren Lieblingsprotagonisten zu fühlen. Ob es sich gut anfühlt hängt großenteils eigendynamisch von unserem sozialen Umfeld ab, was das globale Funktionieren der Konsumwelt wunderbar systemisch begründet.

Vor diesem Hintergrund scheinen der globale Konsum,
die bemerkenswerte Gamificationbewegung,
das Aufkommen von künstlicher Intelligenz
im Alltag, usw. erst einmal unkritisch.
Problem sind dabei nur die Umwelt und die
Ressourceninanspruchnahme mit der globalen
Ungleichheit und daraus resultierenden
Sicherheitsrisiken, sowie die negativen
Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn wir
immer passiver werden.
Hinzu kommt, dass passives Erleben nicht
lange glücklich macht, während Fertigkeiten
und Errungenschaften sowie soziale Beziehungen
wesentlich länger glücklich machen können.
Problem dabei nur, dass diese erst einmal
anstrengender sind, und es geradezu Teufels-
oder Engelskreise sind, die zu immer mehr Passivität (Essen, Fernsehen, Computerspiele, Shopping) oder aktives Tun und verbesserte Fertigkeiten und Geselligkeit führen.

Gegen aktives Tun haben wir zudem psychologische Schutzmechanismen, die uns in unserer Integration bestätigen: was wir gewählt haben, ist besser, als die Alternative (kognitive Dissonanz), das andere können wir sowieso nicht (erlernte Hilflosigkeit) oder es ist uns natürlich zu blöd (psychologische Reaktanz).

Eigentlich haben wir Menschen anderen Lebewesen voraus, dass wir uns unser bewusst werden können, uns in der Zukunft sehen und dafür planen können. "Eigentlich", da wir das aus vielerlei Gründen kaum tun und eher unbewusst wunderbar funktionieren und Freud und Leid erleben.

Mit der KNOW-WHY Denkweise und einem Ganzheitlichen Integrations- und Entwicklungsplan (GIEP) können wir nun für uns und andere überlegen, was uns Weiterentwicklungs- und Integrationsgefühle bescheren kann und was diese verhindert und was wir folglich an kleinen, konkreten Schritten unternehmen können. Und das können wir angepasst an unser Umfeld, unsere finanziellen Mittel, unsere Fertigkeiten und unsere Gesundheit versuchen. Ob es sich dann wirklich gut anfühlt, können wir nur ausprobieren.
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